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Praxis für Intimchirurgie und Frauenheilkunde Dr. med. Norbert Karasinski
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Brustkrebs Früherkennung

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart mit Todesfolge. Durch die Brustkrebsfrüherkennung können wir das Risiko deutlich senken.

  • häufigste Krebserkrankung der Frau in jeder Altersstufe
  • 5% davon sind erblich veranlagt
  • Alter 35-70 Jahre
  • 43.000 Neuerkrankungen jährlich

Brustkrebs lässt sich kaum verhindern, jedoch früh erkennen. Möglichst millimeterklein, dann ist er noch gut heilbar.

Was kann ich selbst tun?

Zusätzlich zu der eigenen regelmäßigen Tastuntersuchung sollte jährlich eine ärztliche Untersuchung der Brust erfolgen.

Je nach Ihrem individuellen Drüsentyp ist es sinnvoll, die Untersuchung mit Ultraschall und/oder einer Mammographie zu ergänzen.

Das Brustgewebe unterliegt zyklischen Veränderungen durch die weiblichen Hormone Östrogen und Gestagen. Bei gestörtem Gleichgewicht dieser Hormone im Brustgewebe kann es zu Brustschwellung, -spannung und –schmerzen kommen.

Übernormal hohe Östrogenspiegel scheinen auch für die Karzinomentstehung eine Rolle zu spielen. Als Ursache kommt der Ernährung eine große Bedeutung zu, z.B. ist Brustkrebs in Asien 5x seltener. Hilfreich ist daher, wenn Sie pflanzliche Hormone (Phytoöstrogen) mit Ihrer Nahrung aufnehmen.

Genetik

Das Risiko für Brustkrebs ist eng mit dem Östrogenstoffwechsel verbunden. Dies ist wissenschaftlich belegt und kann als individuelle Erbinformation auf einem Gen-Chip "gelesen" werden. Eine Veränderung z.B. im Cytochrom P450 verneunfacht das Risiko für Brustkrebs.

Die Kenntnis dieser vielgestaltigen genetischen Veränderungen mit gynäkologischer Bedeutung ist für betroffene Frauen von unschätzbarem Wert.

80% der Frauen entdecken den Knoten selbst. Ein Knoten mit 15-20 mm ist tastbar. Mit bildgebenden Verfahren lassen sich kleinere Tumoren bereits frühzeitig feststellen.

Sehen – Inspektion

Ein Mal im Monat sollten Sie selbst Ihre Brust untersuchen und zur Tastuntersuchung auch Ihre Brust im Spiegel betrachten. Achten Sie auf Veränderungen

  • im Umfang
  • der Form
  • des Aussehens der Haut
  • der Brustwarzen
  • von Falten, Verwölbungen, Hauteinziehungen
  • Flüssigkeit aus der Brustwarze

Tasten – Palpation

Eine monatliche Tastuntersuchung, die einige Tage nach der Blutung durchgeführt wird, trägt erheblich zur frühen Entdeckung einer Brusterkrankung bei und erhöht somit die Heilungschancen. Tastbare Knoten sind meist gutartig und kommen bei fast jeder 2. Frau mittleren Alters vor. Sie bedürfen jedoch immer der Abklärung.

Ultraschall – anatomische Schnittbilder (Sonographie)

Diese Untersuchung ist strahlenfrei und schmerzlos. Bei dichtem Drüsengewebe und während der Geschlechtsreife liefert die Sonographie wichtige Informationen über die Beschaffenheit der Haut, Unterhautfettgewebe mit Bändern und Drüsengewebe mit Milchgängen. Die Achselhöhle wird auf vergrößerte Lymphknoten untersucht. Die Sonographie ist eine sehr zuverlässige Methode vor der Menopause.

Mammographie – Summenbilder

1-2 Summenbilder ermöglichen den Nachweis von nicht tastbaren Herden. Vorteilhaft bei geringer Drüsendichte, meist im höheren Alter. Die Mammographie erkennt gut Mikrokalk als Frühzeichen von Bösartigkeit.

Empfohlene Untersuchungsintervalle je nach Alter:

  • 40-49 Jahre: jährlich
  • 50-59 Jahre: alle 2 Jahre
  • 60-70 Jahre: alle 3 Jahre

MRT – Magnetresonanztomographie

Die Magnetresonanztomographie Arbeitet mit elektromagnetischen Wellen, es entsteht keine Strahlenbelastung.

Sie erkennt Tumore von 3-4 mm Größe, jedoch nicht alle Tumorarten. MRT ist deshalb keine Routinemethode. Sie wird bei Patienten mit Narben nach OP sowie Bestrahlung und bei Prothesen empfohlen.